Die kurze Antwort
Eine Farbe und mehr als 250 Stück: Siebdruck. Ein vierfarbiges Sujet oder weniger als 250 Stück: Digitaldruck. Ein Bestand, der lange halten soll: IML. Die genaue Mindestmenge jeder Technik steht auf jeder Produktseite.
Der Siebdruck
Die Farbe wird Farbe für Farbe auf den Becher aufgetragen. Ab einigen hundert Stück ist es die günstigste Technik pro Stück, und sie gibt ein einfaches Logo perfekt wieder.
Einfarbig beginnt meist bei 250 Stück, zweifarbig bei 500 – mehrere Artikel gehen aber deutlich tiefer, bis 100. Die genaue Mindestmenge steht auf jeder Produktseite, eine allgemeine Regel gibt es nicht. Jede zusätzliche Farbe ist ein weiterer Durchgang und damit zusätzliche Kosten: Ab mehr als zwei Farben wird der Digitaldruck interessanter.
Der Digitaldruck
Ein Vierfarbdruck, wie bei einem Drucker. Er gibt Farbverläufe, Fotos und komplexe Logos ohne Farbzuschlag wieder und beginnt überall, wo er angeboten wird, bei 100 Stück. Das ist die tiefste Einstiegsstaffel im Sortiment – einige Artikel erreichen sie auch im Siebdruck, der Digitaldruck aber immer.
Dafür bleibt der Stückpreis bei grossen Mengen höher als beim Siebdruck.
IML
Das Sujet wird beim Spritzgiessen ins Material des Bechers eingebettet, nicht darauf aufgetragen. Die direkte Folge: Es verblasst beim Waschen nicht.
Es ist die Technik der Wahl für einen Bestand, der jahrelang dienen soll. Sie ist nur bei zwei Artikeln erhältlich: beim 33 cl ab 250 Stück und beim 56 cl ab 500.
Das vergessene Kriterium: die Waschbeständigkeit
Ein Sujet, das nach dem dritten Waschgang verblasst, macht aus dem Mehrweg-Becher einen teuren Wegwerfbecher. Für eine Clubbeiz, die jedes Wochenende läuft, zählt die Haltbarkeit des Drucks mehr als der Stückpreis.
In diesem Punkt gibt es nur eine Gewissheit: IML kann sich nicht abnutzen, da das Sujet im Material liegt. Bei Siebdruck und Digitaldruck hängt die Haltbarkeit vor allem von der Waschtemperatur und der Aggressivität des Spülmittels ab – mehr als von der Zahl der Waschgänge.